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Trackshittaz beim Eurovision Songcontest

Jeder wählt für Lukas Plöchl, doch keiner wills gewesen sein!

Seitdem Lukas Plöchl sein „Oida Taunz!“ bei Helden von Morgen im Oktober zum besten gegeben hatte, tat sich einiges. Geistreiche Coverversionen wie „Alloa beim Fraunz“ oder „Hawaraheisl“ folgten und der Eintritt in die österreichischen Single Charts war nach einer Studioproduktion klar.

Postings, Blogs, Artikel meinten jedoch einstimmig: „Die Peinlichkeit kennt keine Grenzen, man schämt sich Österreicher zu sein!“ Dabei frage ich mich, wer bringt dann „Oida Taunz!“ an die Spitze der Charts? Wer kauft diese Musik, wenn sie schon so primitiv erscheint? Dieses Phänomen ist ein typisch österreichisches, welches sich sogar in der Politik findet. Offiziell wählt niemand FPÖ, welche bei der letzten Wiener Gemeinderatswahl fast 26% der Stimmen erhielt – eigenartig!

Eurovision Songcontest in Düsseldorf mit Lukas Plöchl

Solange sich der Virus innerhalb österreichischer Grenzen aufhält, ist noch nix passiert. Wir lästern im Freundeskreis über den Verfall österreichischen Liedergutes, laden in unsrem iPod aber heimlich Trackshittaz und die große, weite Welt bekommt von all dieser Peinlichkeit nix mit. Vorausgesetzt man belässt es auch dabei. Doch Lukas will mehr und Vertreter Österreichs beim Songcontest werden. Und da schau her, im Ö3 Voting, der besten 30 Bandkandidaten für die Fahrt nach Düsseldorf, findet man unsren Plöchl auf Platz 2.

Aber keiner hat natürlich für Kandidat 26 „Trackshittaz/Lukas Plöchl“ gestimmt. Wahrscheinlich hat aber auch niemand für die Vorzeige-Proloband Alkbottle gestimmt, die sich zur Zeit auf Platz 1 der „Guten Morgen Düsseldorf“ Charts befindet. Vielleicht sendeten auch viele nur versehentlich eine SMS mit der richtigen Kandidatennummer an eine 20ct Mehrwertnummer von Ö3? Wer weiß!

Hörprobe:

Songcontestbeitrag Platz 2: Trackshittaz – Oida Taunz
Songcontestbeitrag Platz 1: Alkbottle – Wir san do ned zum Spaß

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Wettlauf zum Südpol mit Hermann Maier

das neue ORF Format für wahre Patrioten. Die große Herausforderung lautet:

„Vier Wochen im Eis überleben. Jeden Tag einen 50 Kilogramm schweren Schlitten 30 Kilometer Richtung Pol ziehen. Bei minus 40 Grad Celsius und 24 Stunden Tageslicht. Zu viert in einem Zelt. Zwei Gaskocher, Selbstversorger, kein fließend Wasser. Kein Lohn.“ und das alles mit den Sympathieträgern Hermann Maier und Tom Walek.

Die klimatischen Bedingungen dürften für die meisten Anwärter das geringste Problem darstellen. Beim Gedanken, 4 Wochen lang im Raiffeisen Kostüm und mit Giebelkreuzlogo-Mütze am Südpol umher zu hirschen und dabei Anekdoten eines Ex-Ski-Asses und Neo Einfamilienhaus-Finanzierungsexperten zu lauschen. Zusätzlich stellt man sich bei gemütlichen Stunden im 4 Mann Zelt Fangfragensalven des Ö3 Mikromanns.

Genialer Marketing Schachzug aber ist, ein Rennen gegen die deutsche Nation unter der Führung eines Iren (Joey Kelly) zu starten. Mit diesem offensichtlichen Mangel an genetischem Schneegespür des Gegners, ist es so als ließe man eine Handvoll Pygmäen in der NBA spielen.

Unter diesen Voraussetzungen sollte uns vielleicht doch einmal ein Sieg über den großen Bruder Deutschland gelingen – meine ich. Doch zunächst mal gilt es 2 passende Kandidaten zu finden. Ich tippe auf einen Tiroler & einen Xi-Berger Fexen.

Infos und Anmeldung gibts hier: http://wettlaufzumsuedpol.orf.at/



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